Noodgeld

Serienschein mit Mühle
Serienschein mit Mühle

Gesammelt wegen des Bildes

Etwa ab 1920 druckten Orte Serien, die schöner waren als für die Zahlung nötig. Serienscheine zeigten Tore, Sagen, Trachten und Werbung für eine Sparkasse oder Brauerei. Sammler kauften die ganze Reihe, oft ohne den Schein je auszugeben. So wurde Notgeld zum Kunstprodukt und Werbemittel. Druckerei, Zeichner und Gemeinde teilten den Erlös. Der Schein blieb gültig, die Auflage war aber für das Album gedacht.